ABB ist ein führender schweizerisch-schwedischer multinationaler Konzern, der sich auf Elektrifizierung, Automatisierung und Robotik spezialisiert hat und über eine globale Präsenz sowie ein vielfälti

ABB Ltd. (allgemein bekannt als ABB) ist ein schweizerisch-schwedischer multinationaler Konzern mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz. Das Unternehmen ist vorwiegend in den Bereichen Robotik, Energietechnik, Elektrotechnik und Automatisierungstechnik tätig. ABB zählt zu den weltweit größten Technologieunternehmen mit Niederlassungen in über 100 Ländern und rund 105.000 Mitarbeitern weltweit. Das Unternehmen ist bekannt für seine wegweisenden Technologien, die den industriellen Wandel vorantreiben und die Energiewende beschleunigen, mit Fokus auf Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung.
Die Ursprünge von ABB reichen bis ins späte 19. Jahrhundert zurück, als zwei separate Unternehmen gegründet wurden: die schwedische Allmänna Svenska Elektriska Aktiebolaget (ASEA) im Jahr 1883 und die Schweizer Brown, Boveri & Cie (BBC) im Jahr 1891. Beide Unternehmen entwickelten unabhängig voneinander Expertise in der Elektrotechnik und der industriellen Fertigung. ASEA leistete Pionierarbeit auf dem Gebiet der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungstechnik (HGÜ), während BBC bedeutende Beiträge zu Turbomaschinen und Stromerzeugungssystemen leistete.
In den 1990er-Jahren expandierte ABB durch strategische Akquisitionen in den Bereichen Robotik, Energiesysteme und Automatisierungstechnik. Das Unternehmen etablierte weltweit Forschungszentren und entwickelte bahnbrechende Innovationen wie die digitale Plattform ABB Ability™. 2018 gliederte ABB seine Sparte für Energienetze als Hitachi ABB Power Grids (heute Hitachi Energy) aus und konzentrierte sich fortan auf Elektrifizierung, Robotik und industrielle Automatisierung. Auch heute ist ABB führend im Bereich nachhaltiger Technologien und investiert signifikant in KI-gestützte Automatisierung und die Integration erneuerbarer Energien.
ABB ist in vier Hauptgeschäftsfeldern aktiv, die gemeinsam globale industrielle und energiepolitische Herausforderungen angehen. Der Bereich Elektrifizierung bietet Produkte und Systeme für eine sichere, intelligente und nachhaltige Elektrifizierung in privaten, gewerblichen und industriellen Anwendungen, darunter Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und Energiespeicherlösungen. Der Bereich Prozessautomatisierung liefert fortschrittliche Steuerungssysteme und digitale Dienstleistungen für Branchen wie Öl und Gas, Chemie und Schifffahrt und umfasst KI-gestützte Optimierungstools.
Der Geschäftsbereich Robotik & Fertigungsautomation liefert Industrieroboter, Steuerungen für die Maschinenautomatisierung und digitale Fertigungslösungen für die Automobil-, Elektronik- und Logistikbranche. Weltweit sind über 400.000 Roboter im Einsatz. Der Geschäftsbereich Motion entwickelt Hochleistungsmotoren, Generatoren und Antriebe, die die Energieeffizienz in industriellen Anwendungen steigern. Die Produkte sind darauf ausgelegt, den CO₂-Fußabdruck in verschiedenen Branchen zu reduzieren. Jedes Segment integriert digitale Funktionen über die ABB Ability™-Plattform und schafft so Synergien, die Innovationen im gesamten Unternehmensportfolio vorantreiben.
Das Produktportfolio von ABB umfasst über 200.000 Artikel in allen Geschäftsbereichen. Zu den wichtigsten Angeboten zählen Industrieroboter (wie der kollaborative Roboter YuMi®), Frequenzumrichter (Serie ACS880) und Prozessautomatisierungssysteme (800xA). Das Unternehmen bietet umfassende Elektrifizierungslösungen, darunter Niederspannungs- und Mittelspannungsprodukte, Schaltanlagen und Solarwechselrichter. ABB Ability™, die einheitliche digitale Plattform des Unternehmens, vernetzt Produkte über cloudbasierte Dienste für vorausschauende Wartung, Energiemanagement und Betriebsoptimierung.
Das Serviceangebot umfasst Installation, Inbetriebnahme, Wartung und Modernisierung für alle Produktlinien. Zu den digitalen Services von ABB gehören das Asset Health Center zur Anlagenüberwachung, Energie- und Netzqualitätsdienste zur Netzstabilität sowie Manufacturing Execution Systems (MES) zur Produktionsoptimierung. Das Unternehmen bietet außerdem spezialisierte Services für die Migration von Altsystemen, Cybersicherheitsschutz und Nachhaltigkeitsberatung an und unterstützt Kunden so bei der Erreichung ihrer Dekarbonisierungsziele durch energieeffiziente Technologien und Lösungen zur Integration erneuerbarer Energien.
ABB verfügt über eine wahrhaft globale Präsenz mit Produktionsstätten in über 30 Ländern, Forschungs- und Entwicklungszentren an 19 Standorten und Vertriebsniederlassungen in über 100 Ländern. Die größten Produktionszentren des Unternehmens befinden sich in China, Indien, den USA und Deutschland und sind strategisch positioniert, um regionale Märkte zu bedienen und gleichzeitig globale Qualitätsstandards zu gewährleisten. Die Lieferkette von ABB umfasst über 5.000 Lieferanten weltweit, deren Beschaffungsprozesse strengen Nachhaltigkeitsanforderungen unterliegen.
Das Unternehmen betreibt über 70 Forschungs- und Entwicklungszentren mit mehr als 8.000 Forschern und investiert signifikant in KI, maschinelles Lernen und nachhaltige Technologien. Zu den wichtigsten Innovationszentren zählen das Robotik- und KI-Zentrum in Shanghai, das Zentrum für Elektrifizierungstechnologien in Vevey und die Forschungs- und Entwicklungseinrichtung für Prozessautomatisierung in Västerås. Das globale Servicenetzwerk von ABB umfasst mehr als 1.500 Servicezentren und über 15.000 Außendiensttechniker, unterstützt durch digitale Fernwartung. Die dezentrale Managementstruktur des Unternehmens stärkt die regionalen Teams und gewährleistet gleichzeitig die globale Koordination durch integrierte Geschäftsbereiche und Kompetenzzentren.
ABB investiert jährlich rund 1,5 Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung mit Fokus auf Digitalisierung, Automatisierung und nachhaltige Technologien. Das Unternehmen hält weltweit über 20.000 aktive Patente und hat bedeutende Innovationen in den Bereichen Robotik (einschließlich kollaborativer und mobiler Roboter), Energiespeichersysteme und KI-gestützte Prozessoptimierung erzielt. Zu den jüngsten Durchbrüchen zählen der Robotercontroller OmniCore mit KI-Funktionen, die industrielle Analyseplattform Ability™ Genix und die Siliziumkarbid-Halbleitertechnologie der nächsten Generation für die Leistungselektronik.
Die Forschungsschwerpunkte liegen auf Dekarbonisierungstechnologien. Die Projekte umfassen Wasserstoffproduktionssysteme, netzstabilisierende Batteriespeicher und Energiemanagementlösungen für Industriekunden. ABB kooperiert weltweit mit über 150 Universitäten und Forschungseinrichtungen, darunter strategische Partnerschaften mit dem MIT, der ETH Zürich und der Tsinghua-Universität. Das Innovationsökosystem des Unternehmens beinhaltet Startup-Inkubatoren im Silicon Valley, in Tel Aviv und Berlin, wo ABB aufstrebende Technologieunternehmen identifiziert und Partnerschaften mit ihnen eingeht. Jährliche Innovationskennzahlen zeigen, dass 35 % des Umsatzes mit Produkten erzielt werden, die in den letzten fünf Jahren auf den Markt gebracht wurden – ein Beleg für die hohe Innovationskraft der Technologie.
ABB hat Nachhaltigkeit in alle Geschäftsbereiche integriert und verfolgt wissenschaftlich fundierte Ziele, die mit dem Pariser Abkommen übereinstimmen. Das Unternehmen erreichte 2020 Klimaneutralität für seine eigenen Betriebe und konzentriert sich nun auf die Reduzierung der Emissionen entlang der Wertschöpfungskette (Scope 3). Zu den wichtigsten Initiativen gehören die Nutzung von 100 % erneuerbarem Strom in allen Werken, Kreislaufwirtschaftsprogramme zur Verwertung von 95 % der Produktionsabfälle sowie Wasserschutzprojekte in besonders belasteten Regionen.
Die Technologien von ABB ermöglichen signifikante Emissionsreduzierungen bei Kunden. Lösungen verhindern jährlich 182 Millionen Tonnen CO₂ – das entspricht der Stilllegung von 40 Millionen Autos. Das Nachhaltigkeitskonzept des Unternehmens umfasst das Programm „Social Impact 2030“ mit dem Ziel, eine Million Menschen in MINT-Fächern auszubilden, Geschlechterparität in Führungspositionen bis 2025 zu erreichen und ethische KI-Entwicklungsgrundsätze zu etablieren. ABB veröffentlicht jährlich von unabhängigen Dritten verifizierte Nachhaltigkeitsberichte und beteiligt sich an globalen Initiativen wie dem UN Global Compact und RE100. Zu den jüngsten Erfolgen zählen die Entwicklung des weltweit ersten klimaneutralen Produktionsstandorts in Finnland und die Einführung des Konzepts „Null-Emissions-Hafen“ für die maritime Elektrifizierung.
Im Geschäftsjahr 2022 erzielte ABB einen Umsatz von 29,6 Milliarden US-Dollar, was einem organischen Wachstum von 7 % entspricht. Der Auftragseingang belief sich auf 4,1 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 4 %, wobei die Bereiche Elektrifizierung (+12 %) und Robotik (+9 %) die stärksten Zuwächse verzeichneten. Geografisch betrachtet entfielen 38 % des Umsatzes auf den asiatisch-pazifischen Raum, 32 % auf Amerika und 30 % auf Europa. ABB konnte eine solide Profitabilität mit einer operativen Marge von 18,5 % und einem operativen Cashflow von 3,8 Milliarden US-Dollar erzielen.
Das Unternehmen schüttete 2,1 Milliarden US-Dollar an seine Aktionäre in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen aus und investierte gleichzeitig 1,5 Milliarden US-Dollar in strategische Akquisitionen und Forschung & Entwicklung. Die Finanzstrategie von ABB konzentriert sich auf die Portfoliooptimierung; die jüngsten Veräußerungen von Randbereichen generierten 1,2 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen verfügt über eine solide Bilanz mit liquiden Mitteln in Höhe von 4,3 Milliarden US-Dollar und einem Kreditrating von A+. Für 2023 prognostiziert ABB ein organisches Umsatzwachstum von 3–6 % und eine Margenverbesserung auf 19–20 %, getrieben durch Investitionen in die Energiewende und die zunehmende Nutzung digitaler Dienstleistungen. Die Fünfjahresziele des Unternehmens umfassen ein jährliches Umsatzwachstum von 4–6 % und eine Kapitalrendite (ROIC) von über 15 %.
ABB ist nach Schweizer Gesellschaftsrecht in einer dualen Verwaltungsstruktur organisiert, bestehend aus einem Verwaltungsrat (12 Mitglieder) und einem Konzernvorstand (10 Mitglieder). Der Verwaltungsrat setzt sich zu 67 % aus unabhängigen Mitgliedern mit vielfältiger Branchenexpertise und regionaler Repräsentation zusammen. Zu den wichtigsten Ausschüssen gehören der Prüfungsausschuss (100 % unabhängig), der Vergütungsausschuss (80 % unabhängig) und der Nachhaltigkeitsausschuss (in alle Ausschüsse integriert).
Das Governance-System des Unternehmens legt Wert auf ethisches Geschäftsgebaren. Dies wird durch den Verhaltenskodex „One ABB“, verpflichtende Ethikschulungen für alle Mitarbeitenden und ein globales Hinweisgebersystem mit Null-Toleranz-Politik gegenüber Verstößen gewährleistet. ABB hat eine fortschrittliche ESG-Governance implementiert, in der der Chief Sustainability Officer direkt an den CEO und den Aufsichtsrat berichtet. Zu den jüngsten Verbesserungen zählen KI-gestützte Compliance-Überwachungssysteme und die Integration verpflichtender Klimarisikobewertungen in die strategische Planung. Das Unternehmen erzielt in Governance-Ratings regelmäßig überdurchschnittliche Ergebnisse und erreichte in der aktuellen MSCI-ESG-Analyse Bestnoten in den Kategorien Aufsichtsratsunabhängigkeit und Aktionärsrechte.
ABB steht vor erheblichen Herausforderungen, darunter volatile Lieferketten, geopolitische Spannungen mit Auswirkungen auf das globale Geschäft und ein beschleunigter technologischer Wandel in den Kernmärkten. Das Unternehmen muss sich im zunehmenden Wettbewerb spezialisierter Anbieter in den Bereichen Robotik und digitale Dienstleistungen behaupten und gleichzeitig den Übergang bestehender Geschäftsbereiche bewältigen. Die Gewinnung von Fachkräften in den Bereichen KI und Software bleibt schwierig, da 40 % der Neueinstellungen fortgeschrittene digitale Kompetenzen erfordern.
Die Zukunftsstrategie konzentriert sich auf drei Säulen: die Beschleunigung der digitalen Transformation (Ziel: 30 % Umsatz aus digitalen Dienstleistungen bis 2025), die Führung der Energiewende (mit Investitionen von 5 Milliarden US-Dollar in nachhaltige Technologien bis 2025) und die Optimierung der operativen Exzellenz. Zu den wichtigsten Wachstumsbereichen zählen die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (Ziel: 500.000 installierte Ladestationen bis 2025), Wasserstoffproduktionssysteme und KI-gestützte Automatisierungslösungen. ABB plant, bis 2030 50 % des Umsatzes mit Produkten zu erzielen, die Nachhaltigkeit ermöglichen, und gleichzeitig durch Portfoliooptimierung und Programme zur Steigerung der betrieblichen Effizienz finanzielle Disziplin zu wahren. Die langfristige Vision des Unternehmens positioniert ABB als unverzichtbaren Partner für den industriellen Wandel in einer kohlenstoffarmen Welt.
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